Letzte Woche habe ich nicht nur meinen 33. Geburtstag gefeiert.
Sondern irgendwie auch alles, was in letzter Zeit so passiert ist.
27.000 LinkedIn Follower.
Platz 1 für Personal Branding.
Businesswachstum, Keynotes…
Mein erster Onlinekurs-Launch.
Und wisst ihr, was das komische daran ist?
Man freut sich - JA! Aber irgendwie denkt man direkt einen Schritt weiter. An das nächste Ziel. Den nächsten Step.
Andere Leute, auch Freunde sagen: “Wow, du bist so krass!”
Und ich denke mir: “Ja schon cool, ich bin auch stolz. Aber im Prinzip bin ich auch nur Nadine.”
Und da musste ich wieder an meine Anfänge denken. Da dachten sich die Leute (nicht alle, aber sicher einige): Was macht sie da jetzt komisches auf LinkedIn?
Und auch ich hatte Zweifel. Und hielt mich selbst für völlig crazy, um ehrlich zu sein. Wer war ich um wirklich zu glauben, ich könnte ein Business aufbauen? Und trotzdem tat ich es. Weil ich gleichzeitig wusste, dass ich es versuchen musste.
Eine gute Freundin sagte am Wochenende zu mir: “Ich hab so Probleme, mich zu zeigen. Meine Arbeit zu präsentieren. Selbstbewusst zu sein in dem, was ich tue. Es gibt da draußen doch so viele, die viel besser sind als ich.”
Spoiler: Sie ist verdammt gut in dem, was sie tut.
Und genau DAS dachte ich damals auch. Andere sind doch viel weiter. Andere sind doch viel besser. Andere sind doch…
Was ich ihr sagte (und was dir vielleicht auch hilft):
1) Wir vergleichen uns falsch
Vergleichen ist sowieso immer schlecht. Aber das größte Problem liegt darin, dass wir uns IMMER nur mit Leuten vergleichen, die uns voraus sind. Die etwas schon viel länger machen. Meist seit Jahren. Und meist mit Leuten aus unserer Branche. Du siehst nur die Spitze des Eisbergs. Wir vergleichen uns nie mit denen, die weniger wissen als wir. Nämlich unserer Zielgruppe. Und das sind viel mehr Menschen, als du denkst. Du bist in deiner Expertise unfassbar vielen voraus. Du kannst Websites bauen? Das kann nicht jeder. Du bist Designerin? Das kann nicht jeder. Du bist KI-Pro? Das kann nicht jeder. Hör auf, dich mit den falschen Leuten zu vergleichen. Hör auf, dich mit deiner Konkurrenz zu vergleichen. Und denke an die Leute, denen du helfen kannst.
2) Das Bubble-Problem
Für dich ist alles, was du weißt, nicht “krass”. Das ist auch normal - weil du es ja weißt. Mir geht’s oft genauso. Für mich ist völlig klar, wie Personal Branding auf LinkedIn geht. Für mich ist völlig klar, wie ich einen Funnel aufbaue. Eine Landingpage baue. Verkaufsgespräche führe. Auf der Bühne stehe. Aber das war nicht immer klar. Heute ist das für mich nichts krasses mehr. Und du für dich siehst auch nicht, welches Wissen du eigentlich hast. Weil du in deiner Bubble bist. Erst dann, wenn du Leuten etwas erklären und ihnen helfen kannst, merkst du erst, was du eigentlich weißt. Das Ding ist: All die Jahre, in denen du dich mit deinem Thema beschäftigt hast. All die Jahre Erfahrung, die du hast. All das ist verdammt viel wert. Und kein Mensch kann in jedem Bereich Profi sein. Aber du bist es in deinem. Auch wenn du es selbst oft nicht siehst.
3) Andere sind erfolgreicher, obwohl sie “schlechter” sind
Da draußen gibt es ganz viele, die weniger wissen als du. Sie machen dasselbe wie du, sind aber nicht annähernd so gut. Aber: Sie sind erfolgreicher. Und warum? Weil sie sich trauen. Weil sie sich sichtbar machen. Weil sie sich zeigen. Das war ein Punkt, der mich motiviert hat. Weil ich manchmal dachte: “Das kann ich doch auch. Und vielleicht sogar besser.” Du bist verdammt gut. Aber das wird keiner sehen, wenn du nicht dafür sorgst, dass sie es sehen. Keiner wird kommen und dich “entdecken”. Keiner wird kommen und dich nach vorne bringen. Du musst das tun. Du musst dich zeigen. Und du hast es auch verdient, gesehen zu werden. Die anderen sind nicht “krasser”. Sie haben sich nur getraut.
Wenn du also an einem Punkt stehst und dich sichtbar machen willst. Oder es schon tust, aber trotzdem ständig Zweifel hast - denk daran: Alle haben bei 0 angefangen. Alle hatten große Zweifel. Und selbst die, die “weit vorne” sind - zweifeln.
Ich sehe das bei Kunden: Erfolgreiche Geschäftsführer, die zweifeln.
Ich sehe das bei LinkedIn Voices mit 200k Follower: Sie zweifeln.
Ich sehe das bei mir: Auch ich zweifle.
Das wird nie aufhören.
Aber der Unterschied liegt darin, ob du dich davon aufhalten lässt.
Oder nicht.
So nimmst du deine Sichtbarkeit in Angriff:
1) Leg dein Expertenthema fest
Deine Nische. Dein Business. Das ist dein Kernthema. Und das muss sich in den Köpfen der Leuten einbrennen. Löse Kundenprobleme in deinem Content.
2) Keine Angst vor Wiederholung
Wenn du denkst: Schon wieder dieses Thema. Dann machst du alles richtig. 😉 Denn du musst dich wiederholen. Damit meine ich kein Copy Paste von alten Beiträgen. Aber ich meine, dass du immer wieder dieselben Themen bespielst. Aus anderen Blickwinkeln. Mit anderem Dreh. Deine Zielgruppe braucht Wiederholung. Sie müssen Dinge öfter lesen, um sie zu verinnerlichen. Und um dich als Experte dafür wahrzunehmen.
3) Heb dich von anderen ab
Was dich wirklich von der Konkurrenz abhebt (und von KI-Postings)? Das bist du. Du mit deiner Persönlichkeit. Du mit deiner Geschichte. Du mit deinen Werten. Keine Person ist wie du. Und das ist der wichtigste Punkt, den du verstehen musst.
In diesem Sinne: Du bist schon “krass”. ;)
Du musst es der Welt nur zeigen.
Wenn du Hilfe brauchst und deine Personal Brand Ergebnisse bringen soll, ohne dich zu verstellen, schau hier vorbei: https://becomethebrand-linkedin.carrd.co/
🎙️ Und es gibt NEWS: Mein PODCAST ist wieder da! 🔥 Hier geht’s zur neuen Folge - freue mich sehr, wenn du reinhörst: https://open.spotify.com/show/3Aml4irzX858IEvbR2WRTd?si=5afd576369c34dd4
Hab einen tollen Tag!
LASS MACHEN.
Nadine ☀️
